Rundbrief September 2020

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Macht euch keine Sorgen!

Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten.

Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!

Philipper 4,6

Liebe Freunde, Beter und Spender,

sicher warten Sie schon auf aktuelle Nachrichten von unserer Schule in Indonesien.

Zurzeit ist leider noch keine Entspannung in Sachen Corona abzusehen. Am 14.03. 2020 erklärte die indonesische Regierung den Ausbruch des Corona Virus zur nationalen Katastrophe und ab dem 2. April wurde das Reisen im Inland verboten.

Die Zahlen im Land sind immer noch sehr hoch. Die Menschen in der Stadt leben oft auf engstem Raum zusammen und ohne flächendeckende medizinische Versorgung.

Ein paar Zahlen: Laut WHO:  Jarkarta: ca. 49 000 Erkrankte

                                                   Bandung: ca. 13 000 Erkrankte

Hinzukommen die katastrophalen Zustände auf den Straßen. Der Müll türmt sich, das Abwasser fließt selbst in der Stadt durch kleine offene Kanäle, in denen sich Müll und Plastik ansammeln. Da kann man sich leicht vorstellen, wie hilflos die Menschen sind, wenn es um die Hygiene geht.

Geschlossene Schulen wegen Covid 19

Unser Schulbetrieb läuft im Moment auch in anderen Bahnen. Der Unterricht findet teils in privaten Räumen statt, oder in den Klassenzimmern mit nur ein paar Kindern auf Abstand. Die Älteren, soweit sie technisch dafür ausgerüstet sind, bilden Chat-Gruppen. Auch über Radio und Fernsehen findet der Unterricht statt. Es wird also ein großer Aufwand betrieben, damit überhaupt unterrichtet werden kann.

Von Seiten der Schulbehörde werden die Tätigkeiten streng überwacht und müssen von unseren Mitarbeitern regemäßig dokumentiert werden. Sie sind in dieser Phase besonders gefordert und  natürlich auch besonders gefährdet.

Gleichzeitig wird die Zeit auch genutzt, um die nötigen Renovierungen am Schulgebäude vorzunehmen.

Hilfsprojekte

Trotzdem bemühen sich unsere Mitarbeiter, darüber hinaus bedürftige Menschen in der Nachbarschaft mit dem Nötigsten an Essen und Wasser zu versorgen. Sie kochen Essen und verteilen es. Das alles sind große hygienische Herausforderungen, dazu in einem armen Umfeld, das besonders gefährdet ist.

Gebet tut not

Wenn man das alles so hört und liest, dann verblasst daneben unsere eigene Situation. Wir haben eine gute Gesundheitsversorgung, genug zu essen, sind sozial versichert, haben Gemeinden, ein gutes Netzwerk für die Versorgung. Uns geht es gut!

Darum bitten wir Sie:

Beten Sie für die Kinder, Mitarbeiter und Lehrer um Bewahrung und Schutz

Beten Sie, für die Christen, die sich sehr einsetzen

Beten Sie, dass durch diese schwierige Situation Menschen zum Glauben finden

Und helfen Sie mit, dass wir unseren Verpflichtungen nachkommen können.

Danke für Ihre Treue,

Danke, dass Sie unsere Arbeit in all den Jahren mitgetragen haben.

In dieser besonderen Situation möchten wir gerne eine Sonderzahlung an die Schule in Indonesien machen. Sie soll unsere Mitarbeiter vor Ort ermutigen. Wenn Sie dabei mithelfen können, freuen wir uns über eine Sonderspende mit dem Verwendungszweck: Mut machen.

Im Namen der Kinder und aller Mitarbeiter,

Ihre,

Heidi Schulte

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