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Nachrichten

13.01.2010 21:35 von René Schulte

Fröhliche Dankbarkeit

„Seid immer fröhlich.“ Hört nie auf zu beten, was immer geschieht, seid dankbar, denn das ist der Wille Gottes für euch, die ihr Jesus Christus gehört.“ 1.Tim.5, 17+18

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Die Möglichkeiten

Eingang zur Schule
Eingang zur Schule

Im größten moslemischen Land der Welt ist seit über 20 Jahren Mission immer schwieriger geworden und seit etlichen Jahren gesetzlich verboten. Ausdrücklich spricht das Gesetz gegen Evangelisation. Worunter man allerdings oft versteht, dass man Moslems wirtschaftliche Vorteile verspricht, um sie zum Christentum rüberzuziehen.

Es ist aber erlaubt im privaten, wie im kirchlichen Bereich „die Religionsfreiheit“ auszuleben. Auch darf man auf private Anfragen kurz über den eigenen Glauben sprechen. Selbst im Unterricht darf der christliche Lehrer eine Anfrage eines Schüler kurz beantworten. Allerdings muss er bei Rückfragen und kontroversen Ansichten auf die Möglichkeit eines persönlichen Gespräches in seiner Wohnung verweisen. Das Indonesier sich für den Glauben an Jesus Christus entscheiden hängt eindeutig mit dem glaubwürdigen Leben von Christen zusammen. Nicht so sehr die Lehre überzeugt, sondern die Verhaltensweise des Christen im Alltag – Politik, Geschäft, Kultur- und vor allem das Familienleben. Deshalb ist diese notwendige soziale Arbeit in Cimahi, eine Stadt die in 30 Jahren von einer kleinen Stadt zu einer Millionenstadt gewachsen ist, besonders wichtig. Der Einsatz im Blick auf Waisenkinder, arme Kinder, gefährdeten Jugendlichen und Familien die in großer Armut leben bleibt uns sehr wichtig. Vordringlich brauchen die Leute Grundnahrungsmittel und Medizin. Langfristig brauchen die Kinder eine gründliche schulische Ausbildung und die Eltern pädagogische und medizinische Beratung.

Die NL Schule „Kreativ für das Wohl des Volkes“ ist eine Antwort auf die Herausforderug und hat schon sehr früh, die Anerkennung der Nachbarschaft, des Bürgersmeisters und auch des Kultusministeriums gefunden.

Nur gut ausgebildete Menschen, welche die indonesische Einheitssprache beherrschen und der englischen Sprache mächtig sind, haben eine Chance aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen.

Wir haben auf unserem Schulgelände, das in einem beürftigen Stadtteil liegt, z.Zt. etwa 300 Kinder mit 23 Lehrern und Lehrerinnen.
Viele Kinder besuchen die Vorschule mit dem deutschen Namen „Kindergarten“, dort lernen sie erst einmal unter anderem ihre Landessprache Indonesisch. Danach beginnt die Grundschule mit 6 Klassen, die mit einer staatlichen Prüfung enden. Darauf folgt eine dreijährigefreiwillige Schule, die der englischen „Junior Highschool“ entspricht. Auch hier gibt es eine staatliche Abschlussprüfung.

Nun kann die dreijährige „Highschool“ folgen und mit dem Abitur abschließen.

Die "Neues Leben Schule" ist eine öffentliche Schule unter christlicher Leitung.